Video-AG



Video-AG stellt sich vor

Im Jahre 1992 wurde von Hansjörg Zinsmaier eine Video AG ins Leben gerufen. Schnell fanden sich genügend begeisterte Schülerinnen und Schüler und die Filmarbeit konnte beginnen – allerdings zunächst nur mit einer VHS-Kamera und einem VHS-Videorekorder.

 

Bereits die ersten Filmversuche waren erfolgreich, und so konnte mit Preisgeldern und einem großzügigen Zuschuss des Fördervereins der Beethovenschule ein Bildmischer und ein Titelgenerator angeschafft werden.

So wurden die Filme noch besser und tatsächlich gelang bereits mit dem fünften Film „Die Horrorfilmer“ im Jahr 1995 der Durchbruch: Mit diesem Film wurden wir beim europäischen Schülerfilmwettbewerb zunächst Landessieger und auch Bundessieger. Der Film vertrat Deutschland beim europäischen Wettbewerb in Helsinki. Dort war allerdings Schluss (vielleicht, weil man in Finnland den Singener Dialekt nicht verstanden hat?).

Der Durchbruch im Jahre 1995
Der damalige Staatssekretär im Kultusministerium R. Köberle überreicht der Video AG zusammen mit Moderator M. Brock in einer Sendung des SWR den 1. Preis für die „Horrorfilmer“.

Es folgten erste Fernsehaufnahmen. Die Preisverleihung fand in einer Fernsehsendung des SWR statt (siehe Bild). Anschließend waren wir Interviewgäste im Disney-Club der ARD (dem Vorgänger des heutigen Tigerenten Clubs). Solche Erfolge motivierten, dazu kam, dass wir wiederholt zu Schülerfilmtagen eingeladen wurden. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler in Workshops zusammen mit Profis des SWR und des Landesmedienzentrums Kurzfilme drehen.

So folgte bereits im Jahr 1996 mit „Freitag, der 13.“ ein weiterer großer Erfolg. Dieser Film wurde Landessieger und gewann zusätzlich beim Baden-Württembergischen Schülerfilmfestival in Reutlingen  den ersten Preis. Auch bei der Videografika, einem Filmwettbewerb deutscher  Filmamateure (ohne Altersbeschränkung) belegte der Film einen zweiten Platz auf Bundesebene. Weitere Einladungen zu Fernsehsendungen folgten.

1998 überreichte der Kulturförderkreis des City-Rings Singen der Video AG einen Förderpreis.

Ein weiterer großer Erfolg gelang 1999 mit dem Film „2031“, einer Zukunftsvision, die speziell für den Schülerwettbewerb der EXPO 2000 in Hannover gedreht wurde. Zur Siegerehrung wurde das gesamte Filmteam nach Hannover eingeladen und bekam aus den Händen des bekannten Fernsehmoderators Ranga Yogeshwar den ersten Preis überreicht. Dieser bestand aus einer viertägigen Fahrt nach Köln zum DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt). Hier durften wir zusammen mit einem Astronauten am Training teilnehmen.
Zwischenzeitlich konnten wir mit Hilfe von Preisgeldern eine Digitalkamera anschaffen und unsere Filme mit Computer nachbearbeiten.

Im Jahr 2001 folgte mit „S.E.T. (Stupid-Energy-Transformer)“ ein weiteres Großereignis. Mit S.E.T. erreichten wir bei einem Umwelt-Wettbewerb des Deutschen Sparkassenverbandes den ersten Platz beim Bundeswettbewerb. Für eine Woche wurden wir in ein Superhotel in die Schweiz eingeladen. Der bekannte Tierfilmer Prof. Heinz Sielmann führte uns auf einem Energiepfad für regenerative Energien durch den Schweizer Jura.

Mit dem Film „Schluss mit Lustig“, dem bisher einzigen Animationsfilm von uns, erreichten wir 2003 bei der Videografika einen dritten Platz beim Bundeswettbewerb.

Bis heute dreht die Video-AG der Beethovenschule drei bis vier Filme pro Schuljahr. Mal Dokumentationen, mal Spielfilme, bei denen die Schüler ihrer Fantasie freien Lauf lassen können. Und so finden sich in jedem Jahr begeisterte Acht- und Neuntklässler, die Spaß an der Filmerei haben. Viele von ihnen sind diesem Hobby treu geblieben und haben auch nach ihrer Schulzeit weiter Filme gedreht.

 

 




Präventionspreis 2010 für die Video-AG

"Mobbing + weggeschaut = mitgemacht"

Beim diesjährigen Wettbewerb mit dem Titel „Mobbing + weggeschaut = mitgemacht“ des Einzelhandelsverbands Baden-Württemberg, dem Kultus- und Innenministerium, dem Städte- und Gemeindetag sowie der Polizei Baden-Württemberg war die Video AG der Beethovenschule wieder einmal sehr erfolgreich.

 

 

Am 15. Juli wurden die Schülerinnen und Schüler zusammen mit dem Leiter der Video-AG Hansjörg Zinsmaier mit zwei Polizeifahrzeugen zum Europapark nach Rust gefahren. Dort erhielten sie vom Innenminister Heribert Rech und dem Präsidenten des Einzelhandelsverbandes von Baden-Württemberg Horst Lenk die Siegerurkunde. Der Preis war ein Erlebnistag im Europapark.

Herzlichen Glückwunsch! 

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